Das Menschenskind entwickelt eine Kunstform an der Schnittstelle zwischen Musik, Poetry, Performance und Aktionskunst.

Zu seinen Ausdrucksformen gehören u.a. Lieder, Gedichtrezitationen, sprachliche und musikalische Improvisation, Lyrik-Performance, (Freestyle-)Rap, Stille, Interaktion, Erzählungen, experimentelle Hör-Szenen, Happening, vertonte Märchen, und die „Entschleunigte Lesung“.

Im Sommer 2018 erhielt es für ein literarisch-musikalisches Projekt (Intuitive Texte an Nicht-Orten & Soundscapes) ein Arbeitsstipendium der Künstlerstadt Kalbe.

Derzeit beschäftigt sich Das Menschenskind mit Musik aus Holz und Steinen und nimmt ein Hörbuch auf.

 

Oder, um es mit den Worten einer geneigten Beobachterin zu beschreiben:

Der Name ist Programm und nicht für eine plakative Schublade generiert. Das Menschenskind entwickelt sich nicht analog dem Schema F.

Es durchläuft untschiedliche Etappen, zeugt von Charakter und wartet mit einer markanten experimentellen Vielschichtigkeit auf. Von der oberflächlichen Hülle aus arbeitet es sich in unvorhersehbare, skurrile Abgründe hindurch und hinterlässt mit trashigen, grotesken Hörspiel-Sequenzen Rätsel sowie verstörende Emotionen. Es lockt die Neugierde, stimuliert die eigene Vorstellungskraft und bedarf Anspruch.

Doch das ist nur eine von unzähligen Facetten, die das Menschenskind offeriert. Neben dem Abstrakten, Fiktiven zeigt sich auch eine sanftmütige Persönlichkeit, die Empfindsamkeit und melancholische Verträumtheit transferiert. Bei genauerem Zuhören lassen sich kritische Zwischentöne wahrnehmen, sowie Wünsche und Bedürfnisse erahnen, die letztlich Das Menschenskind ausmachen.